Analog dem alten (nicht wirklich netten Spruch) "Wer schön sein will, muss leiden" mussten die Bewohner der Wohnkarrees Sandberg, Schulze- Delitzsch- Straße, Schreiberstraße im letzten Jahre schon so einiges über sich ergehen lassen. Erhebliches Staub- und Dreckaufkommen lässt sich bei einer Sanierung in diesem Ausmaß nun mal nicht vermeiden. Aber - und da stimmt der Spruch dann wieder - die Häuser nebst Innenhöfen sind wunderschön geworden.
Sind sie doch sozusagen einmal rundum erneuert worden: Angefangen bei neuen Dächern und neuen Fenstern, wurden auch die Fassaden der Rückseite mit Wärmedämmverbundsystem versehen. Bei den Fenstern handelt es sich übrigens um Kunststofffenster, die durch die profilierten Leisten und Kapitellen (für Lernwillige: verzierte Endstücke) aussehen wie Holzfenster – eine Besonderheit, die der schönen alten Fassade Rechnung trägt.
Die Vorderfronten wurden teilweise gedämmt und die Fassadenverblendsteine fugensaniert. Das ist aufwändig, unterstreicht aber den Stil der Fassade so, wie sie früher war. Neue Haustüren, frisch gestrichene Treppenhäuser, neue Schalter, Lampen und Briefkästen rundeten die Sanierung ab. Teilweise entstanden neue Hofdurchfahrten und dann auch schöne, neue Innenhöfe.
Eine derart umfassende Sanierung geschieht natürlich zum Schutz der Immobilie, trägt aber auch zu deren Werterhalt und Wertsteigerung bei. Alte Bausubstanz fachgerecht, mit Liebe zum Detail aufgearbeitet - das ist es, was sich letztendlich nun dem Betrachter widerspiegelt und den Bewohnern sicherlich ein angenehmes Wohngefühl vermittelt.
In diesem Sinne wünschen wir den Bewohnern einen schönen Sommer und auch darüber hinaus angenehmes Wohnen!
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