Dieses großzügige Penthouse ist eine wahre Wohnoase: Die Wohnfläche ist offen geschnitten, sodass die Räume zum Teil fließend ineinander übergehen. Unsere Wohnexpertin Britta Müller hat mit einem geschick- ten Händchen für Farbe, Mobiliar und Accessoires für eine elegante Atmosphäre gesorgt.

Bei der Gestaltung hat Britta Müller zunächst ein Farbkonzept entwickelt. „Als Grundfarbe für alle Räume habe ich grau gewählt“, erklärt die Wohnexpertin. „Grau ist die Farbe der Neutralität und Erneuerung, steht für den Übergang zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Sie gilt als elegant, sachlich und edel.“ Darüber hinaus haben Graunuancen den Vorteil, dass sie mit nahezu allen Farben und Materialien kombiniert werden können. So wirken sie je nach Einsatz cool und reduziert oder romantisch und verspielt.

Die hellgrau gestrichenen Wände bilden eine zurückhaltende Bühne für die einzelnen Einrichtungsgegenstände und bringen diese gekonnt zur Geltung. Passend dazu wurden Akzente in Purpur und Rosé gesetzt, die im Zusammenhang mit dem eher zurückhaltenden Grau eine enorme Leuchtkraft entwickeln. Purpur ist die Farbe des Idealismus und Optimismus, drückt Würde und Mystik aus, während Rosé als Farbe der Zartheit und Kindlichkeit für Romantik, Sensibilität und Zurückhaltung steht. Im Privatbereich – also im Schlaf- sowie im Badezimmer – finden sich nur Grau- und Weißtöne.

Stilvoll zusammengestellt: das Mobiliar

Eine optische Trennung der einzelnen Wohnbereiche wird durch das Mobiliar erzeugt. Gekonnt werden das Klassische und das Moderne vereint. Im Flur stehen ausgewählte Einzelstücke, wie eine traditionelle, schwedische Hochzeitstruhe. „Die Integration von antiken Stücken in ein modernes Umfeld ist immer eine Herausforderung. Aber auch hier sieht man wie alten Stücken mit Kreativität und handwerklichem Geschick neues Leben eingehaucht wird und sie als Erinnerungsstück passend integriert werden können.“ betont Britta Müller.

Die Küche ist geradlinig, schlicht und funktional. Angrenzend findet sich der Esstisch, gebaut aus Fundstücken: Eine historische Tür wurde aufgearbeitet und mit einem beim Antikhändler gefundenem Gestell zu einem einzig- artigen Möbelstück umfunktioniert. Der Übergang zum Wohnzimmer ist gespickt mit Design-Klassikern. Der Thonet-Sessel im Erker-Relax-Bereich sowie das Sideboard von USM Haller schaffen eine klare Linie zu der verspielten schwedischen Vitrine.

Im Wohnzimmer wird es gemütlich und zwei lässige Ledersofas laden zum Verweilen ein. Altes und Neues verschmilzt hier zu einer harmonischen Kombination, wie Frau Müller hervorhebt: „In der Einrichtung geht es immer darum, einen Stilbruch zu begehen und dabei etwas Neues zu kreieren. Gerade der Kontrast zwischen Möbeln mit Geschichte und der schlichten Eleganz der Moderne reizt mich persönlich sehr.“

Erhellend: Lichtquellen und Beleuchtung

Eine funktionale sowie effektvolle Beleuchtung ist ein Muss für jeden Raum. „Licht verleiht dem Raum das gewisse Etwas, schafft Spannung und verbreitet ein angenehmes Ambiente. Dazu hat es großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und beeinflusst unsere Stimmung und die innere Uhr“, weiß Britta Müller zu berichten.

Das Lichtkonzept dieser Wohnung ist genau abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse. Im Übergang zum Schlafzimmer wird durch Spots der schmale Flur gut ausgeleuchtet. Im Schlafzimmer selbst befinden sich nebst Deckenleuchte zum Interior passende Nachttischlampen. Der von innen mit Gold ausgekleideten Schirm erzeugt hier ein behagliches Ambiente.

Für das gewisse Etwas: Bilder und Accessoires

Die ganz persönliche Gestaltung der eigenen vier Wände ist von großer Bedeutung für das eigene Wohlbefinden. Urlaubsmitbringsel, Bilder, Vasen, Lieblingsstücke, Kissen oder Skulpturen aus Holz geben der Wohnung erst den ersehnten individuellen Touch und erlauben oftmals Rückschlüsse auf den Bewohner.

„Als Grundsatz ist zu beachten, dass das menschliche Auge ungerade Arrangements von drei oder fünf Dingen als harmonischer wahrnimmt“, fügt Britta Müller hinzu. „Hierbei kann mit Größenunterschieden oder verschiedenen Formaten gespielt werden.“ Auch bei Wanddekorationen in Form von Bildern sollte darauf geachtet werden, dass diese über ein gemeinsames Element verfügen. Sei es die gleiche Rahmung, der gleiche Stil oder eine gemeinsame Farbwelt. Beim Dekorieren ist Experimentierfreude gefragt, denn ungewöhnliche Kombinationen können oftmals eine unvergleichliche Wirkung entfalten.

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